Sport im Wasser ist angenehm, weil das Körpergewicht unterstützt wird, weswegen Schwimmen auch die ideale Sportart für Menschen mit Gelenk- und Rückenproblemen oder Übergewicht ist.
Vorsicht: Menschen mit Bluthochdruck und Herzerkrankungen sollten beim Schwimmen vorsichtig sein, denn Puls und Blutdruck erhöhen sich im Wasser!
Im Vergleich zum Walking sollten Sie die Trainingseinheiten verdoppeln, denn das Schwimmen ist weniger ernergieaufwändig, 40-60 min schwimmen entsprechen also 20-30 min Walking.
Beim Brustschwimmen sollten Sie nicht dauernd den Kopf aus dem Wasser recken, das belastet die Wirbelsäule. Kaufen Sie sich eine Schwimmbrille und tauchen Sie mit dem Kopf ein wenig ein, während Sie die Arme nach vorne strecken und zurückziehen. Dabei sollten Sie die Luft nicht anhalten, sondern über Mund und Nase vollständig ausblasen. Wenn die Arme am Körper vorbeigeführt werden, heben Sie kurz den Kopf und atmen wieder ein.
Vermeiden Sie alle ruckartigen Bewegungen des Körpers wie unregelmäßiges Beintempo und zu kurze abgebrochene Armzüge. Achten Sie auf gleichförmige, runde Bewegungen und regelmäßiges, ruhiges Atmen. Genau wie beim Walken ist es auch hier wichtig, dass Sie sich nicht überanstrengen.
Für den Rücken ist es besonders gesund, wenn Sie ab und zu auf dem Rücken schwimmen. Beim Rückenschwimmen werden die Arme abwechselnd kreisförmig durch das Wasser gezogen und entspannt herausgehoben. Die Beine werden im Wechselschlag aufwärts und abwärts aus der Hüfte gependelt, wobei ein Druck von unten nach oben erfolgt. Der Körper liegt dabei gerade im Wasser, der Po sollte aber nicht absacken und der Rücken kein Hohlkreuz bilden. Bringen Sie die Hüfte bewusst nach oben.
Beim Schwimmen werden vor allem Oberkörper und Arme gefordert, also Muskeln, die wir im Alltag weniger belasten. Deswegen kommt es zu Beginn des Trainings leicht zu Muskelkater und Ermüdungserscheinungen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen, wählen Sie Ihr Tempo so, dass sie sich dabei gut fühlen und legen Sie immer wieder Verschnaufpausen ein. Unbedingt ist auch ein Auskühlen zu vermeiden.
Schon 30 min mehr Bewegung am Tag - und hier meinen wir ganz normales Gehen, nicht walken, joggen o.ä. – verbraucht 325 Kcal zusätzlicher Energie, was sind aufs Jahr umgerechnet fast 15 kg Körpergewicht entspricht!
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